Archiv der Kategorie: Gerechtigkeit und Friede

Der Päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden (lat.: Pontificium Consilium de Iustitia et Pace) wurde auf Anregung des Zweiten Vaticanums am 6. Januar 1967 durch das Motu Proprio Catholicam Christi Ecclesiam Pauls VI. als Päpstliche Kommission Iustitia et Pax errichtet. Mit dem Motu Proprio Iustitiam et Pacem vom 10. Dezember 1976 wurde die Kommission zum festen Dikasterium innerhalb der Kurie. Unter Johannes Paul II. wurde die Kommission Iustitia et Pax durch die Apostolische Konstitution Pastor Bonus vom 28. Juni 1988 zum Päpstlichen Rat erhoben. Dieselbe Konstitution definiert die Aufgabe des Rates als „Im Licht der Gerechtigkeit und den sozialen Lehren der Kirche Gerechtigkeit und Frieden in der Welt zu fördern“. Weitere Informationen siehe Link: https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4pstlicher_Rat_f%C3%BCr_Gerechtigkeit_und_Frieden

Noch prägen Gewalt, Hunger und Krieg den Alltag im Sudan

Em. Bischof Gassis vom Sudan vom 12. bis 20. August 2017 in der Schweiz

Bild: Kirche in NotDer em. Bischof Macram Max Gassis wird Gottesdienste feiern und Vorträge halten. Er berichtet vom harten Alltag der Menschen in seiner Diözese und von der Unterstützung des Hilfswerks «Kirche in Not» im Sudan und Südsudan. Er wird auch den Bürgerkrieg im Südsudan thematisieren. Die Situation im Sudan ist seit Jahrzehnten für die Bewohner unerträglich. Gewalt, Hunger, Krieg gehören zum Alltag. Noch prägen Gewalt, Hunger und Krieg den Alltag im Sudan weiterlesen

Die Wunden des Krieges in der Gesellschaft heilen

Bischof Franjo Komarica aus Bosnien-Herzegowina besucht die Schweiz

Bild: «Kirche in Not»
Bischof Dr. Franjo Komarica, Banja Luka

Auf Einladung des internationalen katholischen Hilfswerks «Kirche in Not» spricht Bischof Komarica von Banja Luka zwischen dem 17. und 23. Juni 2017 in verschiedenen Schweizer Kirchgemeinden über die Situation der Katholiken in seiner Heimat. Komarica gilt als beherzter Christ und als Kämpfer für Versöhnung und interreligiösen Dialog. Während des Balkankrieges bot er persönlich vielen Menschen Zuflucht. Seit Kriegsende setzt er sich für das Recht der Vertriebenen ein, nach Bosnien-Herzegowina zurückzukehren. Die Wunden des Krieges in der Gesellschaft heilen weiterlesen

8. Schweizer «Marsch fürs Läbe» beim hl. Bruder Klaus im Ranft

Der diesjährige «Marsch fürs Läbe» findet unter dem Motto «Bäte fürs Läbe» statt

Bild: http://www.marschfuerslaebe.ch/home/
Marsch fürs Läbe 2017 findet im obwaldnerischen Flüeli-Ranft statt.

Während sich bereits am Samstag, den 20. Mai, in Rom wieder mehrere zehntausend Menschen versammelten, um in Italien für das Recht auf Leben zu marschieren, laufen auch in der Schweiz die Vorbereitungen für den diesjährigen Marsch fürs Läbe auf Hochtouren.  Bereits zum achten Mal wird der «Marsch fürs Läbe» in der Schweiz veranstaltet. Dieses Jahr findet der Marsch am eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag, dem 17. September 2017, unter dem Motto «Bäte fürs Läbe» statt. Als Gebetsmarsch bewegen sich die Teilnehmer von St. Niklausen ins Flüeli-Ranft OW. Wie schon die vorigen Jahre gibt es anschliessend einen überkonfessionellen Open-Air-Gottesdienst mit Musik, Ansprachen und Lebenszeugnissen. Mit dabei ist diesmal unter anderem Pfarrer Geri Keller aus Winterthur. 8. Schweizer «Marsch fürs Läbe» beim hl. Bruder Klaus im Ranft weiterlesen

Menschenrecht Religionsfreiheit für fünf Milliarden verweigert

Vorstellung des Berichts «Religionsfreiheit weltweit» 2016 von Kirche in Not (ACN)

Bild: Kirche in Not
Bei Fragen gibt Ihnen gerne Ivo Schürman, Journalistischer Referent, Auskunft: 041.410.46.70

Am Dienstag, 15. November 2016 um 18.30 Uhr findet in der Wasserkirche Zürich ein hoch brisanter Anlass statt: Der von Kirche in Not (Aid to the Church in Need) alle zwei Jahre herausgegebene Bericht «Religionsfreiheit weltweit» wird vorgestellt. Namhafte Politiker wie CVP-Nationalrätin Barbara Schmid-Federer, SVP-Nationalrat Alfred Heer sowie Daniel Frei, Präsident der SP des Kantons Zürich und Mitglied des Zürcher Kantonrats, sowie Roberto Simona, Experte für christliche Minderheiten in muslimischen Ländern bei Kirche in Not (ACN) und Mitverfasser des Berichtes 2016, sind vertreten. Die Gesprächsleitung hat der Journalist Simon Spengler inne. Bei der Vorstellung des Berichts wird vor allem Roberto Simona zu Wort kommen. Hier schon mal ein Zitat von ihm:

«Die Anzahl Konflikte, Attentate, Bedrohungen und diskriminierenden Übergriffe gegenüber Personen, die sich gemäss der Ideologie der Verfolger mit der „schlechten Religion“ – in ihren Augen der falschen – identifizieren, legt aktuell weltweit Zeugnis ab von einer deutlichen Zunahme der Verletzung des Rechtes auf Religions- und Glaubensfreiheit seit 2014.»

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Trotz Terror und Angst nehmen Katholiken in Mali zu

Pater Germain Arama aus Mali im Gespräch mit dem Hilfswerk „Kirche in Not“

Bild: Kirche in Not
Während eines Besuchs im deutschen Königstein bei Kirche in Not International

Pater Germain Arama, Ökonom des Bistums Mopti in Mali, hat am 21. April 2016 das internationale katholische Hilfswerk Kirche in Not in Königstein, Deutschland, besucht. Er ist in Mopti, Mali, geboren, studierte im Seminar der Hauptstadt Bamako und ist als Priester noch als Ökonom tätig, in der Diözese Mopti, einer Region in Mali, in der rund 3 Millionen Menschen leben. Im folgenden Gespräch, welches das päpstliche Hilfswerk Kirche in Not führte, gibt Pater Germain Auskunft über die Situation in seinem Heimatland, in dem seit längerer Zeit Krieg, Terror und Angst herrschen, so dass sogar die internationale Staatengemeinschaft wie die UNO zu Hilfe eilen musste, um eine humanitäre Katastrophe zu verhindern. Trotz Terror und Angst nehmen Katholiken in Mali zu weiterlesen

Gründerin des weltweiten Fernsehsenders EWTN gestorben

Mutter Mary Angelica starb am Ostersonntag 2016 mit 92 Jahren

Bild: EWTN
Mutter Mary Angelica, Gründerin von EWTN

Mutter Mary Angelica PCPA, Millionen von Menschen auf der ganzen Welt als Gründerin des katholischen Fernsehsenders EWTN (Eternal Word Television Network) bekannt, ist tot. Sie starb friedlich am Ostersonntag, dem 27. März, im Beisein ihrer Mitschwestern vom Orden der Armen Klarissen von der Ewigen Anbetung im Kloster Our Lady of Angels in Hanceville, Alabama. Der Vorsitzende von EWTN und CEO Michael Warsaw sagte:

„Das ist ein schmerzvoller Tag für die ganze EWTN Familie. Mutter Angelica hat immer und wird immer den Fernsehsender EWTN, den sie gegründet hat, verkörpern. In Krankheit und langen Zeiten schweren Leidens hat Mutter Angelica mit Freude und Gebet beharrlich ein Beispiel des franziskanischen Geistes gegeben, den sie so sehr geliebt hat. Wir danken Gott für Mutter Angelica und das Geschenk ihres außerordentlichen Lebens.“

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Historische Begegnung mit gemeinsamem Friedensappell

Sensation: Papst Franziskus und Patriarch Kyrill von Moskau treffen sich auf Kuba

Bild: www.erzdioezese-wien.at
Papst Franziskus und Patriarch Kirill von Moskau

Am 12. Februar werden Papst Franziskus und Patriarch Kyrill von Moskau und ganz Russland sich in Kuba treffen. Es ist das erste Mal in der Geschichte, dass sich ein Papst und ein Patriarch der Russisch-Orthodoxen Kirche begegnen. Der Russland-Experte von Kirche in Not, Peter Humeniuk, spricht über die Bedeutung dieses Treffens und den Dialog zwischen Katholischer und Russisch-Orthodoxer Kirche, für den sich das Hilfswerk seit bald 25 Jahren einsetzt.

Interview zum Treffen von Papst Franziskus und Patriarch Kirill von Moskau auf Kuba

Historische Begegnung mit gemeinsamem Friedensappell weiterlesen

Das Opfer vergibt dem Schuldigen und hilft ihm zu Reue und Umkehr

Papst Franziskus erklärt die Lehre der Kirche zum Begriff Gerechtigkeit

Bild: InternetPapst Franziskus fuhr bei der Generalaudienz am Mittwoch, 3. Februar 2016, in seiner Katechesenreihe fort, die biblischen Grundlagen der Barmherzigkeit darzulegen. Die Heilige Schrift zeige Gott als unendliche Barmherzigkeit, aber auch als vollkommene Gerechtigkeit. Wie kann man beides in Einklang bringen, fragte Franziskus, da es sich doch anscheinend um zwei einander widersprechende Konzepte handle. Der Kern sei, dass das Böse nicht mittels Gerechtigkeit, sondern nur mit dem Guten wirklich besiegt werden könne. Gerechtigkeit wie die, die ein Übeltäter vor Gericht durch die Strafe erhalte, „besiegt in Wirklichkeit nicht das Böse, sondern begrenzt es bloß“. Die Bibel zeige also einen alternativen „Meisterweg“ auf, um in Streitfällen für Gerechtigkeit zu sorgen, fuhr Franziskus fort. Statt vor Gericht zu ziehen, solle das Opfer sich direkt dem Schuldigen zuwenden, „ihn zur Umkehr einladen, ihm dabei helfen zu verstehen, dass er etwas Böses tut, und an sein Gewissen appellieren“. Das Opfer vergibt dem Schuldigen und hilft ihm zu Reue und Umkehr weiterlesen

Sehen wir vor lauter Maschinen den Menschen nicht mehr?

Neue Grundpfeiler der Digitalisierung: Machine to Machine und Internet of Things

Bild: Intel-StudieWer kann das alles noch kotrollieren, was die Meldungen in den technischen Medien quasi im Tages-Rhythmus posaunen? Denn Experten erwarten anscheinend bis zu 50 Milliarden „Dinge“ mit ganz winzigen kommunikationsfähigen Computern, die in den kommenden vier Jahren mit dem Internet verbunden sein werden! Hierzu zählen beispielsweise Smartphones, Autos, Lifte, Rolltreppen, Heizkörper, Traktoren, Waschmaschinen und Zahnbürsten. Und schon gibt es Befürchtungen und Gegenreaktionen, denn gewisse Forscher wollen eine Rebellion der Maschinen verhindern. Sehen wir vor lauter Maschinen den Menschen nicht mehr? weiterlesen

Im verfolgten Nigeria gibt es Tausende von christlichen Berufungen

Msgr. Obiora Ike aus Nigeria weilt vom 28. Nov. bis 7. Dez. 2015 in der Schweiz

Bild: Kirche in NotIn Nigeria leben 165 Millionen Menschen. Das Land ist reich an Rohstoffen, doch von deren Verkauf profitiert nur eine kleine Elite. Zudem ist die Korruption weit verbreitet. Der aus Nigeria stammende Msgr. Obiora Ike setzt sich vehement für die verfolgten  Christen in seinem Land ein. Tausende von Opfern unter Christen und Muslimen gehen in Nigeria auf das Konto der radikalislamischen Gruppierung Boko Haram, die seit vielen Jahren Angst und Schrecken verbreitet. Die Gewalt gegen Christen betrifft vor allem den Norden des afrikanischen Staates. Im verfolgten Nigeria gibt es Tausende von christlichen Berufungen weiterlesen