Sorge wachsender Intoleranz im Heiligen Land wirft Fragen auf

Brandanschlag auf das katholische Brotvermehrungskloster in Israel

Bild: Lateinisches Patriarchat Jerusalem
Zerstörte Brotvermehrungskirche (Besichtigung)

Nach einem mutmasslich von jüdischen Extremisten verübten Brandanschlag auf das katholische Brotvermehrungskloster in Tabgha in Israel ist die Sorge unter den Christen des Heiligen Landes gross. Weihbischof William Shomali vom Lateinischen Patriarchat in Jerusalem äusserte sich am Donnerstag, 18. Juni 2015, gegenüber dem katholischen Hilfswerk Kirche in Not bestürzt. Vor dem Hintergrund einer Reihe ähnlicher Vorfälle in den letzten Jahren sagte Weihbischof Shomali:

„Das ist eine echte Eskalation in Sachen anti-christlicher Gewalt. Von einem kleinen Feuer, das wenig Schaden hinterlässt, zu einem größeren Feuer und schliesslich zu einer Brandstiftung, die darauf abzielt, grossen Schaden und sogar Tötung zu verursachen. Wir dürfen fragen: Was kommt als Nächstes?“

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Seid die Apostel des neuen Jahrtausends! (hl. Johannes Paul II.)

Kurs zum Katechisten für die Evangelisation in Zusammenarbeit mit Radio Horeb

Bild: Aus FlyerDer Ausspruch „Seid die Apostel des neuen Jahrtausends!“ stammt von keinem Geringeren als vom hl Johannes Paul II. Damit hat er uns alle aufgefordert, dort, wo wir sind und leben, Zeugen Christi zu sein.  Durch Taufe und Firmung sind wir alle berufen und verpflichtet zum Apostolat. Aber oft fühlt man sich dem nicht gewachsen. Wie kann man Rede und Antwort stehen, wenn man nach dem Glauben gefragt wird oder wenn der Glaube angegriffen wird? In einer Radiosendung von Radio Horeb wurde das neue Projekt „Evangelisationskurs“ vorgestellt, ein Projekt des Hauses St. Ulrich in Hochaltingen, Bistum Augsburg, in Zusammenarbeit mit Radio Horeb. Ein Kurs mit dem Ziel, dass wir als Jünger Christi leben können und dazu das nötige Rüstzeug erlangen. In der Radiosendung wirken mit die Verantwortlichen aus dem Haus St. Ulrich, Pater Hans Buob, und Barbara Huber aus Hochaltingen und aus Brixen Dr. Peter Egger. Seid die Apostel des neuen Jahrtausends! (hl. Johannes Paul II.) weiterlesen

Mit Blick auf mehr als tausend Jahre Christentum in der Ukraine

Krieg verursacht Hungersnot und Mangel an Hilfsgütern und Medikamenten!

Hilfsgüter für die UkraineSeit Monaten ist die Lage im Osten der Ukraine verfahren, obwohl sich internationale Spitzenpolitiker um Frieden im Land bemühen: Mehrheitlich beherrschen Waffen die Szene, einfach Menschen müssen miterleben, wie ihre Lebensgrundlage durch Schüsse und Bomben täglich stärker zerstört wird. Menschen leiden Hunger, Transporte aus Westeuropa mit Hilfsgütern und Medikamenten erreichen in den selbsternannten Volksrepubliken in Donezk und Lugansk kaum je die Bedürftigen. Viele wollen fliehen, doch verfügen nicht alle über die nötigen Mittel. Einige Tausende Flüchtlinge flohen in die zweitgrösste Stadt des Landes, nach Charkiw. Sie sind nun dort auf Hilfe angewiesen. Mit Blick auf mehr als tausend Jahre Christentum in der Ukraine weiterlesen

Nationale Verkehrserziehung mit TCS, kantonaler und städtischer Polizei

Jährlich verunfallen über 300 Kinder mit dem Fahrrad auf Schweizer Strassen

Für Autofahrende: Tagsüber zu allen Zeiten mit Kindern rechnen!
Für Autofahrer: Tagsüber immer mit Kindern rechnen!

Der diesjährige Event findet am Samstag 6. Juni in Winterthur statt. Zwischen 2010 und 2014 sind laut Bundesamt für Statistik jährlich rund 330 Kinder mit dem Fahrrad auf Schweizer Straßen verunglückt, etwa 60 davon haben sich schwer verletzt. Das grösste Risiko besteht für Kinder zwischen 10 bis 14 Jahren. Diese fahren zwar bereits häufig mit dem Velo zur Schule, verfügen aber noch über zu wenig praktische Erfahrungen und theoretische Kenntnisse im Umgang mit Fahrzeugen und potentiell gefährlichen Verkehrssituationen. Um die Kinder entsprechend zu sensibilisieren und damit die Verkehrssicherheit für alle Teilnehmenden zu erhöhen, führt der TCS seit 1999 in Zusammenarbeit mit kantonalen und städtischen Polizeikorps einen nationalen Verkehrssicherheitstag durch. In den letzten 16 Jahren haben schon über 2‘300 Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren aus der ganzen Schweiz daran teilgenommen, und auch in diesem Jahr werden wieder rund 130 Kinder erwartet. Nationale Verkehrserziehung mit TCS, kantonaler und städtischer Polizei weiterlesen

Eparchialbischof Mar Jacob Barnabas besucht vom 6. bis 7. Juni 2015 die Schweiz

Militante Hindus üben in Indien Gewalt gegen Christen aus

Bild: Kirche in NotDer Eparchialbischof Mar Jacob Barnabas weilt am Wochenende vom 6. bis 7. Juni 2015 in Uster ZH. Er feiert Gottesdienste (siehe Tabelle unten), in denen er die Predigt hält und über die Situation der Christen in Indien berichtet. Mar Jacob Barnabas wurde Ende März 2015 von Papst Franziskus zum ersten Eparchialbischof einer neuen Eparchie ernannt. Das Hilfswerk Kirche in Not unterstützt Projekte der katholischen Kirche mit jährlich über 4.2 Millionen Schweizer Franken. Indien ist nach China das Land mit der zweitgrössten Bevölkerung der Welt und die grösste Demokratie. Es ist eine parlamentarische demokratische Republik, die laut Verfassung sozialistisch und säkular ist. Indien kennt keine offizielle Staatsreligion und die Regierung behandelt alle Religionen gleich. Von den rund 1.236 Milliarden Bewohnern gehören 0.8 Prozent zur katholischen Kirche. Eparchialbischof Mar Jacob Barnabas besucht vom 6. bis 7. Juni 2015 die Schweiz weiterlesen

Msgr. László Wonerth besucht vom 6. bis 14. Juni 2015 die Schweiz

Viele Klöster und Ortskirchen Rumäniens in desolatem Zustand

Bild: Kirche in Not
Ein renovierter Kirchturm in Rumänien

Als der hl. Papst Johannes Paul II. zehn Jahre nach dem Zusammenbruch des Kommunismus nach Rumänien reiste, sagte er bei einer Ansprache:

„Euer Vaterland hat in diesem Jahrhundert, das sich seinem Ende zuneigt, die Schrecken harter totalitärer Regierungssysteme erfahren und in seinem Leid das Schicksal vieler anderer Länder geteilt.“

In seiner Rede ging der Papst auch auf die vielen Bischöfe, Priester, Ordensleute und Laien ein, die vom kommunistischen Regime verfolgt wurden und ihren Glauben mit ihrem Blut bezeugten. Achtzehn Jahre nach der politischen Wende wurde Rumänien Mitglied der EU. Die christlichen Kirchen sind heute frei. Die Menschen können ihren Glauben ohne Gefahr bekennen. Msgr. László Wonerth besucht vom 6. bis 14. Juni 2015 die Schweiz weiterlesen