Schlagwort-Archive: Päpstlicher Familienrat

Das Dikasterium „Päpstlicher Rat für die Familie“ ist zuständig für alle Fragen rund um das Thema Familie: Familienpastoral, Familienkatechese, Apostolat der Familie, Spiritualität der Ehe und der Familie, Förderung der Rechte der Familie und Kindern im gesellschaftlichen und politischen Bereich. Der Familienrat beschäftigt sich zudem mit Fragen aus den Bereichen der Sexualerziehung, dem Komplex Empfängnisverhütung und Abtreibung, den pastoralen und ethischen Fragen rund um das Thema AIDS und aktuellen bioethischen Themen sowie dem Lebensschutz. Papst Johannes Paul II. hat 1981 den Päpstlichen Rat für die Familie errichtet. Er ging aus dem Komitee für die Familie hervor, das Papst Paul VI. 1973 eingerichtet hatte. Die heutige Form erhielt das Dikasterium bei der Kurienreform 1988. Der Familienrat steht unter der Leitung des Kardinalpräsidenten, Kardinal Alfonso Lopez Trujillo. Ihm stehen ein Sekretär, Erzbischof Karl Josef Romer und ein Untersekretär Mons. Jean Laffitte zur Seite. Dem Präsidentschaftskomitee gehören 14 Kardinäle und 14 Erzbischöfe bzw. Bischöfe sowie 20 Ehepaare aus aller Welt an. Dazu kommen rund 40 Konsultoren sowie 10 Mitarbeiter. Das Dikasterium ist für die Vorbereitung und Durchführung der Weltfamilientreffen verantwortlich. Seit 1996 gibt der Familienrat die Vierteljahresschrift „Familia et Vita“ heraus. Quelle: http://www.radiovaticana.org/tedesco/Vatikanlexikon/curia/consiglio/consiglio_famiglia.htm

SOS-App für Familien und Kinder in Notsituationen

Musiker Peter Maffay präsentierte „Familien-App“ auf der CeBIT 2015

Peter MaffayPeter Maffay, einer der erfolgreichsten deutschen Musiker und Gründer der Peter Maffay Stiftung, an der CeBIT: Er stellte im Rahmen der CeBIT Global Conferences am Mittwoch, 18. März 2015 sein neuestes Projekt Tabaluga SOS vor. Dabei ging es um die Entwicklung technischer Lösungen, mit denen vor allem Kinder in kritischen Situationen mit einer speziell entwickelten App schnell und unkompliziert Hilfe holen können. Pünktlich zum Jahresbeginn erscheint das erste Produkt von Tabaluga SOS, die „Familien App“. Damit bietet die Migardo GmbH in Kooperation mit Tabaluga Enterprises eigens eine Familienedition der Migardo Notfall App an, mit der in einer Notsituation per Knopfdruck individualisierte Hilfe angefordert werden kann. SOS-App für Familien und Kinder in Notsituationen weiterlesen

Die Familie betet zu Gott, bewahrt den Glauben an Gott und (er)lebt die wahre Freude Gottes

Einladung des päpstlichen Familienrates zur Familienwallfahrt nach Rom

Papst FranziskusPapst Franziskus hat am Sonntag, 27. Oktober 2013 auf dem Petersplatz vor rund 100.000 Gläubigen einen Gottesdienst zum Abschluss eines großen zweitägigen Familientreffens im Vatikan gefeiert, das anlässlich des Jahres des Glaubens stattfand. Eingeladen hat dabei der päpstliche Familienrat. Ausgangspunkt der Papstpredigt war das Tagesevangelium nach Lukas (vgl. Lk 18, 9-14) zum 30. Sonntag im Jahreskreis: Einigen, die von ihrer eigenen Gerechtigkeit überzeugt waren und die anderen verachteten, erzählte Jesus dieses Beispiel: Zwei Männer gingen zum Tempel hinauf, um zu beten; der eine war ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stellte sich hin und sprach leise dieses Gebet: Gott, ich danke dir, dass ich nicht wie die anderen Menschen bin, die Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner dort. Ich faste zweimal in der Woche und gebe dem Tempel den zehnten Teil meines ganzen Einkommens. Der Zöllner aber blieb ganz hinten stehen und wagte nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug sich an die Brust und betete: Gott, sei mir Sünder gnädig! Ich sage euch: Dieser kehrte als Gerechter nach Hause zurück, der andere nicht. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden. Wort des lebendigen Gottes. Lob sei Dir Christus! Die folgende Papstpredigt setzt sich aus einer Kombination der Live-Übertragungen von Radio Vatikan (Video Player) und Radio Horeb (Podcast) und den Originaltext von Radio Vatikan zusammen. Die Familie betet zu Gott, bewahrt den Glauben an Gott und (er)lebt die wahre Freude Gottes weiterlesen

Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe im Raum des Christusmysteriums

Förderung der Würde von Ehe und Familie – Unauflöslichkeit der Ehe

http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/index_ge.htmNachdem das II. Vatikanische Konzil die Würde der menschlichen Person und die Erfüllung der individuellen und gesellschaftlichen Aufgabe dieser Person kraft ihrer Berufung in der ganzen Welt dargelegt hat, lenkte das Konzil bereits vor bald 50 Jahren im Licht des Evangeliums und der menschlichen Erfahrung die Aufmerksamkeit aller auf bestimmte besonders schwere Nöte dieser Zeit hin, welche die Menschheit in hohem Maß bedrängten. Unter den vielen Problemen, die damals die Sorge aller wachriefen, sollten vor allem Ehe und Familie, die Kultur, das wirtschaftliche, soziale und politische Leben, die Verbindung der Völkerfamilie und der Friede behandelt werden. Hinsichtlich dieser Einzelfragen sollten die lichtvollen Prinzipien, die von Christus herkommen, verdeutlicht werden, damit durch sie die Gläubigen geleitet werden und alle Menschen Klarheit finden bei der Suche nach der Lösung so vieler schwieriger Probleme. Das war der Stand der Dinge vor rund 50 Jahren und ist heute noch so. Nicht überall erschien und erscheint die Würde von Ehe und Familie in gleicher Klarheit. Polygamie, um sich greifende Ehescheidung, sogenannte freie Liebe und andere Entartungen entstellen diese Würde. Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe im Raum des Christusmysteriums weiterlesen

Die geistliche Armut unserer Tage ist die Diktatur des Relativismus

Rede von Papst Franziskus an das Diplomatische Corps im Heiligen Stuhl

Vatican News
Papst Franziskus beim Neujahrsempfang für das beim Heiligen Stuhl akkreditierte Diplomatische Korps

Am Freitagmorgen, 22. März 2013 traf Papst Franziskus das Diplomatische Corps, das beim Heiligen Stuhl akkreditiert ist, im Vatikan. Radio Vatikan dokumentierte seine Rede, die Papst Franziskus auf Italienisch hielt, folgendermaßen auf Deutsch: Exzellenzen, meine Damen und Herrn, ich danke Ihrem Dekan, Botschafter Jean-Claude Michel, von Herzen für die schönen Worte, die er im Namen aller an mich gerichtet hat, und mit Freude empfange ich Sie zu dieser einfachen, aber zugleich intensiven Begrüßung, die gleichsam für die Umarmung steht, mit der der Papst die Welt umfängt. Denn durch Sie begegne ich Ihren Völkern, und so kann ich in gewissem Sinn jeden Ihrer Mitbürger erreichen, mit seinen Freuden, seinen dramatischen Situationen, seinen Erwartungen, seinen Wünschen. Dass Sie so zahlreich erschienen sind, ist auch ein Zeichen dafür, dass die Beziehungen, die Ihre Länder mit dem Heiligen Stuhl unterhalten, erfolgreich sind, dass sie wirklich eine Möglichkeit zum Wohl der Menschheit darstellen. Die geistliche Armut unserer Tage ist die Diktatur des Relativismus weiterlesen

Ehe und Familie als Realität gehören nicht irgendeiner Gruppe!

Ehe und Familie sind eine menschliche Wirklichkeit, keine Manipuliermasse

https://de.wikipedia.org/wiki/Vincenzo_Paglia
Kurienerzbischof Vincenzo Paglia

Bei der Ehe und Familie geht es um die Zukunft der gesamten Menschheit – daran erinnert der Präsident des päpstlichen Familienrates, Bischof Vincenzo Paglia. In Frankreich wurde am Sonntag, 13. Januar 2013 wieder gegen die geplante Einführung der gleichgeschlechtlichen „Ehe“ demonstriert, dabei waren viele verschiedene gesellschaftliche Gruppen und auch Politiker beteiligt. Die Kirche begleitete die Proteste unterstützend. Paglia lobte in diesem Kontext das Vorgehen der französischen Bischöfe.

„Mir scheint das Verhalten der französischen Bischofskonferenz sehr intelligent: Sie macht klar, dass Ehe und Familie als Realität nicht jemandem ,gehören‘, sondern dass es da um die menschliche Wirklichkeit geht. Die Bischöfe sind nicht die Hauptinitiatoren der Kundgebung, sie unterstützen die Sache wie viele andere auch. Das scheint mir sehr klug zu sein, und es ist auch der Grund, warum sich die Kirche dafür interessieren muss: weil es eben keine Frage irgendeiner Gruppe ist, sondern es um das Erbe der Menschheit geht. Wenn die Kraft der Ehe und der Familie entwertet wird, betrifft das ganz zentral die Zukunft der Menschheit!“

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Abtreibung löst kein Problem, tötet ein Kind, zerstört die Frau, blendet das Gewissen des Vaters

Im moralischen Gewissen spricht Gott zu jedem Menschen

Bild: Vatikan
Em. Papst Benedikt XVI.

Zur Vollversammlung der Päpstlichen Akademie für das Leben hielt Papst Benedikt XVI. im Jahr 2011 im Vatikan eine Ansprache: „Abtreibung löst kein Problem – aber sie tötet ein Kind, zerstört die Frau, blendet das Gewissen des Vaters und ruiniert häufig das Familienleben.” Er appellierte an das Gewissen aller, die eine Abtreibung in Erwägung ziehen. „Wer die Existenz eines moralischen Gewissens leugnet und behauptet, seine Stimme habe nur etwas mit den äußeren Umständen oder mit Emotionen zu tun, den erinnere ich daran, dass die moralische Qualität des menschlichen Handelns kein äußerlicher oder optionaler Wert ist, ja noch nicht einmal etwas, was nur Christen oder Gläubige etwas angeht. Nein, es ist allen Menschen gemeinsam. Im moralischen Gewissen spricht Gott zu jedem Menschen und lädt ihn ein, das menschliche Leben jederzeit zu verteidigen.“ Abtreibung löst kein Problem, tötet ein Kind, zerstört die Frau, blendet das Gewissen des Vaters weiterlesen